Ziele

Primäres Ziel des Projektes:
Das freiwillige Engagement von Jungen soll gefördert werden. Altenpflege
Die Zielgruppen sind hierbei Förder-, Haupt- und Realschüler. Die Jungen werden bei dem Projekt für sie eher untypisches freiwilliges, soziales Engagement kennen lernen. Jungen mit Migrationshintergrund sollen durch das Projekt nachhaltig in die Gesellschaft integriert werden, indem sie Anerkennung und Zuverlässigkeit erfahren. Sie erhalten zudem Einblicke in die sozialen Arbeitsbereiche. Durch ihre Arbeit mit und für Kleinkinder, Kranke, Menschen mitBehinderung und Senioren wird eine Kommunikation zwischen den Generationen und Kulturen gefördert. Sie werden somit „aktiv“, sind integriert und erleben die Einwanderungsgesellschaft als Bereicherung für ihr Leben.

Weitere Ziele des Projektes:
Im Mittelpunkt des Projektes steht ein geschlechtsspezifischer Blick auf Jungen, ihre Kompetenzen werden wahrgenommen und wertgeschätzt. Jungen können positive, soziale Erfahrungen machen, bei denen sie gefordert sind soziale Kompetenzen abzurufen und diese wahrzunehmen.

So haben sie die Möglichkeit, jenseits ihrer Peergroup (Gruppe der Gleichaltrigen) tradierte Rollenvorstellungen und klischeehafte Männlichkeitsbilder zu  hinterfragen, um partnerschaftliche Lebenskonzepte in der Familie, im Haushalt und in der Arbeitswelt umzusetzen. Jungen mit Migrationshintergrund stoßen hierbei oftmals an ihre Grenzen, und so sind neue Erfahrungsmöglichkeiten für sie faktisch vorprogrammiert. Durch das Projekt erhalten sie die Gelegenheit, ihre sozialen Kompetenzen ("soft skills") zu erweitern und auszubauen.

Bezüglich der Anbieter wird auf die gesellschaftliche Notwendigkeit, mehr Männer in die sozialen Berufe bzw. Ausbildungsgänge zu vermitteln, eingegangen. Durch das freiwillige Engagement wird den Jungen Sicherheit, Struktur und soziale Verantwortung und die daraus resultierende Anerkennung für ihr Engagement zuteil.