Gute Gründe

Studien zum Thema Freiwilliges Engagement und Jungen belegen:

Studie des Deutschen Jugendinstituts mit der Technischen Universität Dortmund (Forschungsverbund) „Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement“
Eine empirische Studie zum informellen Lernen im Jugendalter (2008), Eurovol Studie (1994)

 

Wichtiger Beitrag zur Integration
Ein Ergebnis der Studie vom BASS (Büro für Arbeits- und Sozialpolitische Studien/ "Gesellschaftliche Kosten unzureichender Integration von Zuwanderern Deutschland") besagt, dass für Chancen auf dem Arbeitsmarkt gute Sprachkompetenzen und ein gutes Bildungsniveau erforderlich sind. Eine weitere Variable wird in der Studie zudem das „soziale Engagement“ hinzu gezogen. Menschen mit Migrationshintergrund, die sich engagieren und so über soziale Netzwerke verfügen, helfe dies bei der Arbeitsplatzsuche und bei der Integration in die Gesellschaft.

 

Die Notwendigkeit des freiwilligen Engagements resultiert aus:

*(Aktionsrat-Bildung/ Jahresgutachten 2009)

 

Die Schwierigkeiten der Identitätsfindung
Auch die Identitätsfindung von Jungen und Mädchen erweist sich als ein Prozess, der von Unsicherheiten geprägt ist. Das Wegbrechen von Verlässlichkeiten eröffnet Ihnen Gestaltungszwänge wie auch neue Gestaltungschancen.
Die gesellschaftlichen Veränderungen erfordern ein hohes Maß an Selbstorganisation von den Mädchen und Jungen.
Die Dualismen der entfalteten Modernisierung fungieren als Kontextualisierungs - Herausforderung.
In einer Multioptionsgesellschaft ist es wichtig, sich festzulegen und Entscheidungen zu treffen!
Mit dem Wegbrechen von tradierten, vorhersehbaren Wegen und der eigenen Entwicklung wird die Suche nach Sicherheit und nach Vertrauen unabdingbar.

Alternative Handlungsstrategien müssen für junge Menschen erlebbar werden.
Die Anforderungen an Jungen mit einem Migrationshintergrund verlangen von ihnen beispielsweise ein hohes Maß an Flexibilität, dem sie oft nicht gewachsen sind.

Hier trägt das Projekt bei, Kulturen und unterschiedliche Generationen erlebbar zu machen.
Jungen können ihre Kompetenzen, z.B. in der Kindertagesstätte als „Dolmetscher“, erproben. Somit wird ihnen eine Wertigkeit ihrer Muttersprache vermittelt.

Soziale Jungs in der Kita

Daraus resultiert:
Informelle Netze, Freundschaft, Empathie und Gemeinschaft nehmen einen größeren Stellenwert bei Jugendlichen ein und erfahren eine neue Wertigkeit.
Die verlängerte Jugendphase und der aufgeschobene Wechsel in eine selbständige Lebensführung verlangen von den Jungen und Mädchen, sich passende Sozialräume und Orte zu erschließen, in denen sie Verantwortung übernehmen können. Unter der Prämisse, dass das Engagement auf Freiwilligkeit beruht, kann die Eigenverantwortlichkeit erprobt werden. Eine Folge des Engagements könnte ein Schritt in eine gelungene Integration in die Gesellschaft darstellen. Dies geschieht durch Anerkennung des freiwilligen Dienstes und die hieraus resultierende positive Bewertung der Jungen.

 

 

Foto oben: fotolia/Kwest